Unfälle, Hirnschläge, Herzleiden… von heute auf morgen kann alles anders sein!

Was passiert, wenn Sie nicht mehr selber entscheiden können? 
Wer bekommt Auskunft von den Ärzten?
Wer darf über Ihre Behandlung entscheiden? 
Was hätten Sie sich für eine Behandlung gewünscht?

Diese Fragen sind nur einige wenige zum Thema Vorsorge, die sich gesunde Menschen eher selten stellen und doch können diese von heute auf morgen relevant werden.

 Die Vorsorge- und Patientenvollmachten sind sensible Themen, die niemand gerne bespricht. Dennoch ist es besser, seinen Willen kundzutun, solange man es noch kann, als diese Belastung seinen Angehörigen aufzuerlegen.

Deswegen sollten Sie sich lieber eher als später mit diesem Thema auseinandersetzen.

Unter anderem kann man mit Hilfe sogenannter Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen einen Großteil der Bedenken beiseite schaffen und vieles für den Ernstfall regeln. 

Doch welche Regelungen beinhalten diese Möglichkeiten im Einzelnen?

• Die Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine Person Ihres Vertrauens für Sie zu handeln, zu entscheiden und Verträge abzuschließen. Die Vollmacht gilt nur, wenn Sie die Dinge nicht mehr selbst bewältigen können. Sie können die Vollmacht dem Beauftragten auch jederzeit entziehen oder sie inhaltlich verändern sowie auf einzelne Teilbereiche beschränken. 

• Die Betreuungsverfügung

Diese Verfügung ist der Auftrag an ein Gericht, eine von Ihnen gewünschte Person zu Ihrem rechtlichen Betreuer zu bestellen, wenn das später einmal nötig werden sollte. Im Sinne des §§ 1896 BGB wird eine Betreuung notwendig, wenn Sie aufgrund einer psychischen Krankheit sowie einer Behinderung rechtliche Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr regeln können und keine anderen Vorsorgevollmachten (s.o.) vorliegen. 

• Die Patientenverfügung

In der Patientenverfügung legen Sie fest, welche ärztlichen Maßnahmen Sie zu Ihrer medizinischen Versorgung wünschen und welche Sie ablehnen. Sie üben damit vorab Ihr Selbstbestimmungsrecht für den Fall aus, dass Sie bei einer schweren Krankheit oder nach einem Unfall Ihren Willen nicht mehr äußern können. 

Für die genannten Instrumente der Vorsorgeabsicherung stehen wir Ihnen vom einfachen Orientierungsgespräch über die Anfertigung der einzelnen Verfügungen bis hin zur sicheren Aufbewahrung dieser beratend und ausführend zur Seite.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns einfach. Hierfür können Sie sowohl die Möglichkeit der Onlineberatung (www.schlegel-fischer.de) nutzen, als auch einen persönlichen Termin vereinbaren.

Raphael Fischer
Rechtsanwalt